Wenn die Wichtelmagie weiblich ist, dann bekommt sie auch den passenden Namen (und was das mit Wertschätzung zu tun hat)
Jedes Jahr im Advent passiert bei uns das gleiche Wunder: Es wird gemütlich, magisch, liebevoll. Kleine Streiche, große Augen, leise Vorfreude. Und irgendwo zwischen Plätzchenkrümeln, Geschenkpapier und „Mamaaa, wo ist der Bastelkleber?!“ entsteht dieser Weihnachtszauber, den wir alle so lieben. Parallel dazu werden meine Augenringe größer aber das ist ja ein ganz anderes Thema und ein paar Trick und Kniffe habe ich mir schon angewöhnt um dem Wichtelstress ein bisschen zu entkommen. (nooooo, es nicht machen ist für mich keine Alternative): Blog "Wenn der Wichtel keine Zeit für Streiche hat"
Jetzt kommt der Teil, der mich dieses Jahr das erste mal so richtig genervt hat:
Wer bekommt eigentlich die Lorbeeren für die ganze Magie?
Na, auf jeden Fall nicht die Person, die sie möglich macht.
Ich bin’s leid, dass dieses unsichtbare Kümmern, Machen, Tun so häufig einfach… mitläuft. Dass Organisation, Ideen, Stimmung, Deko, Traditionen und die ganze emotionale Logistik (ja, das ist ein Job!) irgendwie selbstverständlich wirken. Und dann bekommt der ganze Applaus noch nicht mal ein weiblicher Wichtel.
Nein. Nächstes Jahr machen wir’s anders.
Willkommen, Wichteline!
Bei uns zieht ab nächstem Advent eine Wichteline ein.
Ich möchte, dass dieses Thema sichtbar wird mit einer klaren Botschaft: Die Magie hat ein weiblicher Wichtel gemacht.
Denn wenn schon ein Wichtel bei uns einzieht, dann eben eine Wichteline.
Eine, die endlich auch mal stellvertretend das Lob bekommt für:
- die ganzen Ideen, die man sich „mal eben“ ausdenkt
- das Bastelmaterial, das zur rechten Zeit am rechten Ort in der richtigen Menge immer da ist
- die Stimmung, die nicht aus dem Nichts entsteht
- und diese hundert Kleinigkeiten, die niemand sieht – aber alle fühlen und auch fühlen wollen
Adventsmagie zur Wichtelzeit, die wirklich machbar ist
Ich liebe Wichtelzeit – aber ich liebe sie nicht, wenn sie mich auffrisst. Darum setze ich auf Magie, die schnell umzusetzen ist, toll aussieht und Kinderherzen sofort abholt.
Und genau dafür gibt’s bei mir eine Vorlage, die ich selbst so gestaltet habe, dass sie:
- richtig was hermacht,
- unkompliziert ist,
- und den „Wow!“-Moment quasi automatisch mitliefert.
Wichtelfenster-Vorlage als Schablone zum Ausdrucken: „Wichtel fliegt durchs Fenster“
Du kannst sie super in deine Wichtelgeschichte einbauen – und ja: eine Wichteline ist auch dabei. Übrigens schon die ganze Zeit aber tatsächlich war bei uns die Wichteline auch eher auf Kurzbesuch. Nun, das ändern wir ja nun. Es wird herrlich.
Hier findest du die Vorlage "Wichteline Vorlage für das Fenster zum Ausdrucken"
Eine kleine Tradition mit großer Wirkung
Vielleicht ist es „nur“ eine Figur. Vielleicht ist es „nur“ eine kleine Geschichte im Advent.
Aber manchmal sind es genau diese kleinen Dinge, die im Alltag etwas verschieben:
- weg von „das passiert halt“
- hin zu „jemand macht das – und das verdient Anerkennung“
Und ganz ehrlich: Ich hätte gern, dass unsere Kinder das früh sehen.
Dass Fürsorge, Organisation, Kreativität und emotionaler Einsatz nicht stillschweigend zur weiblichen Standardausstattung erklärt werden. Sondern dass wir das benennen, würdigen – und teilen.
Fazit: Anerkennung für echte Arbeit
Nächstes Jahr also: Wichteline statt Wichtel.
Mehr Sichtbarkeit für die, die den Zauber wirklich möglich machen.
Und weniger dieses „Ach, das läuft doch“-Gefühl, das am Ende nur eine Person ausbrennt.
Wenn du auch Lust hast auf eine Wichtelzeit, die magisch und machbar ist, dann schau dir meine Vorlage an – die macht aus „Ich hab keine Zeit“ ziemlich schnell „Okay wow, das ist ja genial“. 😉
👉 Hier geht’s zur Wichtelfenster-Vorlage:
So, bleiben noch eine Frage: wie nennen wir unsere Wichteline?

